Volkswagen verhandelt über Iron-Dome-Teile in Osnabrück

Volkswagen führt Gespräche mit dem israelischen Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems, um Teile für das Raketenabwehrsystem Iron Dome im Werk Osnabrück herzustellen, berichtet die Financial Times. Das Werk mit 2300 Beschäftigten droht nach Auslaufen der T-Roc-Produktion 2027 zu schließen.

Das Volkswagen-Werk in Osnabrück produziert derzeit den T-Roc Cabrio bis Mitte 2027. Laut einem Bericht der Financial Times vom 24. März verhandelt der Konzern mit Rafael Advanced Defense Systems über die Umnutzung für Teile des Iron Dome. Es geht nicht um Raketen, sondern um Spezial-Lkw für den Raketentransport, Abschussvorrichtungen und Generatoren. Die Umstellung erfordere geringe Investitionen und sei in 12 bis 18 Monaten machbar, hieß es mit Verweis auf Insider. Eine Zustimmung der Beschäftigten sei erforderlich. „Das Ziel ist es, alle zu retten, vielleicht sogar zu wachsen“, zitiert die Financial Times einen Insider. Rafael erhofft sich besseren Zugang zum europäischen Markt, wo Länder aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine ihre Luftabwehr ausbauen. Deutschland gelte als bevorzugter Standort wegen seiner Ukraine-Unterstützung und Bitten hochrangiger Beamter, Kapazitäten zu nutzen. Die Bundesregierung unterstütze den Plan. Ein VW-Sprecher bestätigte, tragfähige Perspektiven für Osnabrück zu prüfen, wies jedoch frühere Aussagen nach: Eine Waffenproduktion durch Volkswagen AG sei ausgeschlossen. Kürzlich habe VW Militärfahrzeuge in Betracht gezogen; Rheinmetall lehnte eine Übernahme ab.

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