Die Weltbank stellt fest, dass sich Äthiopiens staatliche Entwicklungsunternehmen von einer Belastung für den Haushalt zu Möglichkeiten für neue Arbeitsplätze gewandelt haben. Ein neuer Bericht beschreibt die Reformen, die diese Einheiten in effiziente Einnahmequellen verwandelt haben.
Addis Abeba, 7. April 2026 – Der Bericht der Weltbank mit dem Titel „From Budget Burden to Job Opportunity: Government Development Enterprises Reform“ hält fest, dass Äthiopiens staatliche Unternehmen früher zwar hohe Einnahmen und Vermögenswerte erwirtschafteten, dann aber zunehmend Verluste verzeichneten. Zu den Problemen zählten unzureichende Prüfungen, mangelhafte Finanzsysteme und eine undurchsichtige Unternehmensführung, wodurch sie zu einer finanziellen Belastung wurden. Durch Reformen wurden diese Unternehmen als effiziente Beschäftigungsmotoren neu positioniert. Allein im Haushaltsjahr 2017 trugen sie mit 120 Millionen US-Dollar (19 Milliarden Birr) an Gewinnanteilen zu den staatlichen Einnahmen bei. Dies entlastet den Haushalt bei der Schuldentilgung, der Stromversorgung und den öffentlichen Dienstleistungen. Die Landesdirektorin der Weltbank, Mariam Salim, erklärte, dass Äthiopien die Unternehmensführung bei staatlichen Betrieben stärke, das öffentliche Vermögen an Entwicklungszielen ausrichte, die Schaffung von Arbeitsplätzen fördere und den Weg für das Wachstum des Privatsektors ebne. Sie führte diesen Fortschritt auf eine entschlossene staatliche Führung und Unterstützung zurück.