Ein Mietgesetz zum Schutz der Mieter schürt Spannungen in Addis Abeba

Zwangsgeräumungen und informelle Zahlungen nehmen im Mietmarkt von Addis Abeba zu, trotz formeller Mietverträge. Mehr als 60 Prozent der Haushalte der Stadt sind Mieter, wobei private Absprachen nun dominieren. Das Mietgesetz, das Mieter schützen sollte, führt stattdessen zu Absprachen außerhalb der Bücher aufgrund regulatorischer Hürden und Inflation.

Zwangsgeräumungen und informelle Zahlungen nehmen im Mietmarkt von Addis Abeba zu, auch wenn formelle Mietverträge vorliegen. Über 60 Prozent der Haushalte der Stadt mieten ihre Wohnungen, und private Absprachen sind zur Norm geworden. Mieter und Vermieter greifen auf Absprachen außerhalb der Bücher zurück, um regulatorische Einschränkungen und galoppierende Inflation zu umgehen. Anfang 2026 erreichten die durchschnittlichen Monatsmieten für Studios im Zentrum von Addis Abeba 45.000 Birr. Die Einnahmen aus der Grundsteuer vervierfachten sich im Laufe eines Jahres um das Zwanzigfache, bleiben jedoch ein kleiner Teil der Gesamteinnahmen der Stadt. Es war ein typischer Tag für Ademu Yehulashet, als ihr Vermieter verlangte, dass sie die von ihr gemietete Zweizimmerwohnung im Condominium verlässt, da er selbst einziehen wolle. Diese Anekdote beleuchtet die Belastungen im Mietsektor, wo ein Gesetz zum Schutz der Mieter stattdessen Konflikte zwischen den Parteien schürt.

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