Die Landversteigerungen in Addis Abeba schrumpfen

Das öffentliche Landpachtsystem in Addis Abeba zieht sich leise zurück. Weniger Grundstücke werden bei Auktionen angeboten, und das Vertrauen der Bieter lässt nach. Dieser Wandel wirft Fragen zur Glaubwürdigkeit und zum Zweck der Landpolitik auf.

Das öffentliche Landpachtsystem in Addis Abeba betritt leise eine Phase der Schrumpfung. Mit weniger angebotenen Grundstücken lässt das Vertrauen der Bieter nach, und die meisten Landübertragungen erfolgen nun außerhalb wettbewerblicher Auktionen. Diese Entwicklung stellt die Landpolitik der Stadt auf eine Glaubwürdigkeitsprobe. „Mit schrumpfendem Angebot, nachlassendem Bietervertrauen und den meisten Landübertragungen außerhalb wettbewerblicher Auktionen steht die Landpolitik von Addis Abeba vor einer Glaubwürdigkeitsprobe. Die Frage ist nicht mehr, wie viel Land die Stadt freigibt, sondern wem das System letztlich dient und ob öffentliche Auktionen dafür noch geeignet sind“, schreibt Nahom Ayele, Redakteur bei Fortune. Die Analyse wurde am 8. Februar 2026 in Addis Fortune veröffentlicht. Sie beleuchtet Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit der Politik und ihrer Vorteile für die Öffentlichkeit, da der traditionelle Auktionsprozess an Relevanz verliert.

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