Der kolumbianische Erdöl- und Gasverband (ACP) warnte vor einer Arbeitsniederlegung, die seit dem 5. Juni die Produktionsfelder in Puerto Gaitán beeinträchtigt.
Der Verband stellte fest, dass die Maßnahme, die von Mitgliedern des metallverarbeitenden Sektors vorangetrieben wird, darauf abzielt, einheitliche wirtschaftliche Bedingungen oder außergesetzliche Leistungen durchzusetzen. Die Situation wirkt sich auf Beschäftigung, die Betriebskette, Auftragnehmer und lokale Gemeinschaften aus. ACP erklärte, dass Anliegen durch institutionelle Mechanismen und innerhalb des rechtlichen Rahmens gelöst werden sollten. Der Verband betonte die Notwendigkeit, die geltende Gesetzgebung und die unternehmerische Autonomie zu respektieren. Es sei wichtig daran zu erinnern, dass arbeits-, vertrags- und handelsrechtliche Bedingungen unter Achtung der geltenden Gesetzgebung, der unternehmerischen Autonomie und der betrieblichen Besonderheiten jedes Unternehmens in einem Rahmen des Dialogs und des Respekts vor den Institutionen aufgebaut werden müssen, so der Verband in einer Stellungnahme. Die Organisation bekräftigte ihre Dialogbereitschaft und forderte die Behörden auf, die unternehmerische Freiheit und die normale Entwicklung der Aktivitäten, die zur Energiesicherheit des Landes beitragen, zu gewährleisten.