Cerro Matoso hat seinen Betrieb ab dem 1. Juli aufgrund einer Einschränkung der Erdgasversorgung durch Canacol Energy um 25 Prozent reduziert.
Canacol beschränkte die Versorgung auf 7.000 MBtu, was einer Kürzung des vertraglich vereinbarten Gases um 55 Prozent entspricht. Die Maßnahme betrifft einen Vertrag, der bis 2029 gültig ist.
Der kolumbianische Kohleverband warnte, dass die Entscheidung einen Dominoeffekt in Córdoba auslösen könnte, mit einem potenziellen Rückgang der Kohleversorgung um 50 Prozent, was 90.000 Tonnen weniger pro Jahr entspricht.
Carlos Cante, geschäftsführender Präsident von Fenalcarbón, sagte, die Einschränkung gefährde einen wichtigen Industriebetrieb sowie Arbeitsplätze und Investitionen in der Region.
Cerro Matoso erklärte, man habe sich in gutem Glauben an den kanadischen Dialogen beteiligt, die Vorschläge von Canacol jedoch aufgrund unverhältnismäßiger Tariferhöhungen abgelehnt. Das Unternehmen warnte, dass die Einschränkung dazu führen könnte, eine seiner zwei Betriebslinien stillzulegen.