Cerro Matoso arbeitet nach Gaslieferstopp von Canacol nur bei 75 Prozent

Das Bergbauunternehmen Cerro Matoso ist seit acht Tagen nur mit 75 Prozent seiner Kapazität in Betrieb, nachdem Canacol Energy die Erdgasversorgung gedrosselt hat.

Der Betrieb wurde durch eine Entscheidung des Court of King’s Bench of Alberta in Kanada beeinträchtigt, die Canacol Energy dazu ermächtigte, Erdgaslieferverträge in Kolumbien aufgrund eines Insolvenzverfahrens vorzeitig zu beenden.

Cerro Matoso hat Maßnahmen ergriffen, darunter die vorübergehende Freistellung von etwa 100 Mitarbeitern und die Reduzierung von mehr als 120 Subunternehmern. Zudem hat das Unternehmen den Umfang von 25 Prozent der Waren- und Dienstleistungsverträge gekürzt.

Naturgas und Asoenergía forderten eine Sicherstellung der Gasversorgung. Die Präsidentin von Naturgas, Luz Stella Murgas, erklärte, dass die Verringerung der Rechtsunsicherheit notwendig sei. Die Direktorin von Asoenergía, Silvana Habib Daza, warnte, dass eine zuverlässige Versorgung für die Industrie und die Beschäftigung essenziell sei.

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