Die Asociación Sindical de Empleados de la Protección (ASEP) erklärte, dass die scheidende Regierung eine tiefe Krise in der Nationalen Schutzeinheit (UNP) hinterlasse. Die Gewerkschaft reagierte damit auf die Aufforderung des gewählten Vizepräsidenten, neue Ernennungen auszusetzen, und schlug einen nationalen Arbeitstisch vor.
In einer Stellungnahme forderte die ASEP eine umfassende Überprüfung des Prozesses zur Schaffung von 6.870 neuen Stellen. Die Organisation betonte, dass die Diskussion wirksame Schutzdienste gewährleisten und die Erfahrung der derzeitigen Mitarbeiter anerkennen müsse.
Die Gewerkschaft bezeichnete es als unerlässlich, die Kriterien für die Umstrukturierung transparent zu analysieren. Sie erklärte, dass es in Kolumbien kein universitäres Studium für Personenschützer oder Risikobewerter gebe und diese Fähigkeiten durch Ausbildung und langjährige Dienstjahre erworben würden.
Die ASEP schlug die Einrichtung eines nationalen Arbeitstisches mit der kommenden Regierung vor. Ziel ist es, den Umfang der Umstrukturierung darzulegen und mit transparenten Kriterien sowie unter Einbeziehung der Arbeitnehmer voranzukommen.