Der kolumbianische Universitätsverband schlägt der nächsten Regierung eine Strukturreform des postsekundären Bildungssystems vor, um auf demografische, technologische und territoriale Veränderungen zu reagieren.
Oscar Domínguez González, Exekutivdirektor von Ascun, stellte fest, dass das derzeitige System zwischen Sekundar-, Technik-, Technologie- und Hochschulbildung sowie der SENA-Ausbildung fragmentiert ist und nur schwache Verbindungen zwischen den Ebenen aufweist.
Der Vorschlag zielt auf flexible Bildungswege mit der Anerkennung von Vorkenntnissen, Kompetenzzertifizierungen und Micro-Credentials für junge Menschen, Arbeitnehmer und ältere Erwachsene ab.
Ascun fordert zudem eine umfassende nationale Wohlfahrtspolitik, um die Bindung der Studierenden zu verbessern, psychische Gesundheit einzubeziehen sowie berufstätige Studierende und pflegende Angehörige zu unterstützen.
Der Direktor betonte die Notwendigkeit, die öffentlichen Mittel für staatliche Universitäten zu erhöhen und die territorialen Lücken in Regionen wie dem Amazonasgebiet und Orinoquía zu schließen.