Tomás Recart, Exekutivdirektor von Enseña Chile, argumentiert in einem Leserbrief an La Tercera, dass die größte Herausforderung der Bildung im Management liege. Er behauptet, dass die falsche Frage gestellt werde, indem man sich auf Unterrichtsmethoden oder Innovationen konzentriere und dabei die Struktur und Governance der lokalen Dienste außer Acht lasse.
In einem am 22. März 2026 von La Tercera veröffentlichten Brief stellt Tomás Recart, Exekutivdirektor von Enseña Chile, fest, dass „das Problem der Bildung ein Managementproblem ist“ und dass „wir die falsche Frage stellen“, indem wir uns auf Methoden oder Innovationen im Klassenzimmer konzentrieren, anstatt auf die effizienten Abläufe der Bildungsträger. Recart merkt an, dass man zwar wisse, wie Kinder lernen, dies jedoch insbesondere in benachteiligten Kontexten nicht geschehe. Die jüngste Debatte über das öffentliche Bildungswesen und die Implementierung lokaler Dienste gehe laut dem Autor nicht auf die Struktur, Governance, Prozesse oder Systeme dieser Träger ein. Er schlägt vor, „stromaufwärts“ auf das Funktionieren der Dienstleistungsführer zu schauen, um Schulleitungsteams zu mobilisieren. „Die Strategie kann nicht umgesetzt werden, wenn das Management nicht effizient ist“, bekräftigt er und fordert eine Verschiebung des Fokus in der Debatte.