Die AfD in Sachsen-Anhalt hat auf ihrem Landesparteitag in Magdeburg ein 100-Tage-Programm für den Fall eines Wahlsiegs vorgestellt. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sprach von einem schnellen Kurswechsel.
Auf dem Parteitag am 11. Juli 2026 in Magdeburg legte die Partei zehn Vorhaben vor. Dazu zählen die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge als erste Amtshandlung, beschleunigte Abschiebungen und die Verpflichtung von Asylbewerbern zur Arbeit.
Ulrich Siegmund, 35 Jahre alt, erhielt bei seiner Wahl zum Beisitzer 99,5 Prozent der Stimmen. Er sagte: „Die Leute möchten den politischen Wandel. Aber diese Wahl ist noch nicht gewonnen. Diese Demut sollten wir in uns tragen.“
Die AfD liegt in Umfragen über 40 Prozent und strebt eine Alleinregierung an. Der Landesverband ist vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Die Landtagswahl ist für den 6. September geplant.