Die Gesetzgebende Versammlung von Minas Gerais hat in zweiter Lesung einen Gesetzentwurf verabschiedet, der eine Obergrenze für Zahlungen an Künstler festlegt, die mit staatlichen Mitteln beauftragt werden.
Der Text legt für Verträge, die von der Regierung von Minas finanziert werden, ein Limit von 700.000 R$ pro Auftritt fest. Bei Veranstaltungen, die von Gemeinden mit staatlichen Mitteln ausgerichtet werden, liegt die Obergrenze bei 500.000 R$, sofern sie 1 % des laufenden Nettoumsatzes der Gemeinde nicht übersteigt. Ausgaben für Unterkunft und Transport sind auf 150.000 R$ pro Darbietung begrenzt. Verträge müssen vorab auf dem Transparenzportal veröffentlicht werden, und bei den Veranstaltungen müssen lokale Künstler einbezogen werden. Der Vorschlag geht nun an Gouverneur Mateus Simões (PSD) zur Unterzeichnung. Ein Verstoß kann dazu führen, dass den Verantwortlichen der Erhalt weiterer staatlicher Mittel untersagt wird.