Der Bürgermeister von Saint-Denis, Bally Bagayoko, sprach am Samstag, dem 4. April, auf einer großen Bürgerkundgebung gegen Rassismus, die laut Polizeiangaben 6000 Teilnehmer anzog. Der Politiker von La France Insoumise verurteilte rassistische Medien und verwies auf die Wahlen 2027. Die Veranstaltung folgte auf Kontroversen bei CNews.
Am Samstag, dem 4. April, fand auf dem Vorplatz der Basilika in Saint-Denis eine Anti-Rassismus-Kundgebung mit rund 6000 Teilnehmern statt, wie aus Polizeikreisen verlautete. Bally Bagayoko, Bürgermeister von Saint-Denis und Pierrefitte-sur-Seine (Seine-Saint-Denis), der am 15. März gewählt wurde und 52 Jahre alt sowie malischer Herkunft ist, sprach fast zwei Stunden nach Beginn der Veranstaltung.
«Être là, c’est aussi pour rendre hommage à ceux qui ont toujours lutté contre le racisme et le fascisme. Nous allons gagner cette lutte ! Nous n’avons pas peur !», sagte der Bürgermeister von La France Insoumise und untermauerte seine Rede mit dem Ausruf «Résistance !». Er kritisierte zudem «l’ensemble des médias racistes qui font prospérer le racisme» und schloss mit den Worten: «Nous avons une opportunité très claire. C’est 2027».
Der Aufruf zur Mobilisierung war am vergangenen Sonntag von Bally Bagayoko auf Instagram gestartet worden, nachdem am 28. und 29. März kontroverse Äußerungen gegen ihn auf CNews gefallen waren. Der Titel der Veranstaltung erwähnt die Unterstützung für die Jeune Garde sowie Buhrufe gegen die PS.