Die Pariser Polizei hat die für den 3. bis 6. April 2026 geplante Rencontre annuelle des musulmans de France (RAMF) im Messezentrum Paris-Le Bourget untersagt. Die auf Wunsch von Innenminister Laurent Nunez getroffene Entscheidung soll angesichts der verschärften nationalen und internationalen Spannungen sowie der hohen terroristischen Bedrohungslage Störungen der öffentlichen Ordnung verhindern. Zu der Veranstaltung, die als größtes Muslim-Treffen Europas gilt, wurden zehntausende Besucher erwartet.
Die Pariser Polizei hat das Verbot der Rencontre annuelle des musulmans de France (RAMF) bekannt gegeben, die vom 3. bis 6. April 2026 im Messezentrum Paris-Le Bourget stattfinden sollte. Die von der Föderation Musulmans de France (MF), ehemals Union des organisations islamiques de France (UOIF), organisierte Zusammenkunft markierte eine Rückkehr nach fünfjähriger Pause. Sie zielte darauf ab, „den Austausch, den Dialog und den Zusammenhalt innerhalb der französischen Gesellschaft zu fördern“, und es wurden zehntausende Teilnehmer erwartet.Die Entscheidung wurde auf Wunsch von Innenminister Laurent Nunez getroffen. Die Behörden verwiesen auf einen „von erhöhten Spannungen geprägten nationalen und internationalen Kontext“ sowie ein „hohes terroristisches Bedrohungsniveau“ und bewerteten die Risiken für „Störungen der öffentlichen Ordnung“. Diese präventive Maßnahme spiegelt die anhaltenden Sicherheitsbedenken wider.Die als „größtes Muslim-Treffen Europas“ beworbene Veranstaltung wird nicht wie geplant stattfinden. Die Organisatoren haben nach aktuellem Informationsstand noch nicht öffentlich auf das Verbot reagiert.