Ein Häftling aus dem Gefängnis Nanterre ist am Freitagnachmittag während eines organisierten Ausflugs zum Louvre-Museum in Paris entkommen. Begleitet von zwei weiteren Insassen und beaufsichtigt von Beamten, floh er am Bahnhof Auber nach dem Verlassen der RER-A-Linie. Die Behörden haben eine allgemeine Fahndung zur Auffindung eingeleitet.
Am 13. März 2026 erhielten drei Häftlinge aus dem Untersuchungsgefängnis Nanterre die Erlaubnis für einen Ausflug zum Besuch des Louvre-Museums mit dem Schwerpunkt Bürgerrechte. Sie wurden von zwei Beratern des Dienstes für Wiedereingliederung und Bewährung im Strafvollzug (SPIP) sowie zwei Überwachungsbeamten eskortiert, so eine von Le Figaro zitierte Polizeiquelle. nnBei der Ankunft in Paris stieg die Gruppe nach der Fahrt mit der RER-A-Linie am Bahnhof Auber aus. Dort nutzte einer der Häftlinge die Gelegenheit und floh zu Fuß in Richtung Métro-Linie 7. Die Beamten konnten ihn nicht fassen, und die beiden anderen Insassen wurden in die Haftanstalt zurückgebracht. nnDie Flucht wurde um 15:10 Uhr der Notrufplattform (PFAU) gemeldet. Eine allgemeine Fahndung wurde an die Sicherheitskräfte in der Region Île-de-France herausgegeben. Der Direktor des Gefängnisses Nanterre leitete das administrative Protokoll für Fluchtfälle ein, und die Strafvollzugsakte des Flüchtigen wurde um 16:33 Uhr von der Gefängnisverwaltung übermittelt. nnLaut Berichten von Valeurs Actuelles hatte das Gefängnis ein ungünstiges Gutachten zu diesem Ausflug wegen der Disziplinarakte des Häftlings abgegeben, der Richter genehmigte ihn jedoch dennoch. Die Identität des Flüchtigen wurde bisher nicht offengelegt, die Suche läuft weiter.