Anvisa genehmigt Lecanemab für Behandlung von Alzheimer im Frühstadium

Die brasilianische nationalen Agentur für Gesundheitsüberwachung (Anvisa) hat am Donnerstag, dem 8. Januar, das Medikament Lecanemab, vermarktet als Leqembi, für Patienten mit Alzheimer im Frühstadium genehmigt. Der monoklonale Antikörper, der per Infusion verabreicht wird, verlangsamt den Krankheitsverlauf bei Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung und nachgewiesenem Beta-Amyloid-Protein im Gehirn. Die Genehmigung markiert einen Fortschritt, ist jedoch keine Heilung.

Die brasilianische nationale Agentur für Gesundheitsüberwachung (Anvisa) hat die Genehmigung von Lecanemab bekanntgegeben, einem innovativen monoklonalen Antikörper zur Behandlung von Alzheimer im Frühstadium. Für Patienten mit leichter Demenz und kognitiver Beeinträchtigung indiziert, erfordert das Medikament den Nachweis von Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn, die mit der neurodegenerativen Erkrankung in Verbindung stehen. ⏎⏎Die Zulassungsstudie umfasste 1.795 Teilnehmer im Frühstadium der Krankheit. Im Vergleich zur Placebogruppe wurde die Wirksamkeit mit der CDR-SB-Skala bewertet, die die Symptomstärke und den Einfluss auf den Alltag nach 18 Monaten misst. Die Verabreichung erfolgt durch einstündige intravenöse Infusionen alle zwei Wochen. ⏎⏎Ähnlich wie Donanemab (Kisunla), das Anvisa im April vergangenen Jahres genehmigte, heilt Lecanemab die Krankheit nicht, sondern verlangsamt ihren Fortschritt, indem es klebrige Strukturen angreift, die Neuronen schädigen. „Die Genehmigung dieses Medikaments bietet eine neue Behandlungsoption für Menschen mit Alzheimer im Frühstadium“, sagt Neurologe Paulo Caramelli, Professor an der UFMG. Er betont, dass es die Amyloid-Protein als therapeutisches Ziel wissenschaftlich validiert. ⏎⏎Einschränkungen begrenzen den Einsatz auf Frühstadien mit keiner oder einer Kopie des ApoE-ε4-Gens und schließen Patienten in fortgeschrittenen Stadien oder mit Kontraindikationen wie Blutgerinnungshemmern aus. Risiken umfassen ARIA, Anomalien wie Hirnschwellungen oder -blutungen, die strenge Screening und Überwachung per MRT erfordern. Caramelli betont die Notwendigkeit spezialisierter Teams: „Die Nachsorge erfordert periodische ergänzende Untersuchungen, vor allem MRTs.“ ⏎⏎Bisherige Behandlungen linderten nur Symptome; nun verlangsamen Optionen wie diese den kognitiven und funktionellen Abbau und erhalten die Unabhängigkeit länger.

Verwandte Artikel

Researcher analyzing brain MRI scans related to Alzheimer's drug lecanemab study, showing amyloid clearance but no glymphatic improvement.
Bild generiert von KI

Study finds lecanemab clears amyloid but shows no short-term recovery in brain waste-clearance system

Von KI berichtet Bild generiert von KI Fakten geprüft

Researchers at Osaka Metropolitan University report that while the Alzheimer’s drug lecanemab reduces amyloid plaques, MRI measures found no improvement in the brain’s glymphatic waste-clearance three months after treatment began, underscoring the disease’s complexity and the need for multi-target approaches.

Alzheimer's trials are shifting to a multi-target approach inspired by cancer research, even after failures with Novo Nordisk's semaglutide. Only two drugs, Eli Lilly's Kisunla and Eisai and Biogen's Leqembi, are widely approved to slow progression. This evolution treats the brain-wasting disease as a complex system, seeking new ways to halt it amid its global impact.

Von KI berichtet Fakten geprüft

Researchers at Brazil’s Federal University of ABC report a simple copper-chelating molecule that reduced beta-amyloid–linked pathology and improved memory in rats. The compound showed no detectable toxicity in preclinical tests and, based on computer modeling, is predicted to cross the blood–brain barrier. The team is seeking industry partners for clinical development.

Als Reaktion auf die Zirkulation des Chikungunya-Virus hat das kubanische Gesundheitssystem eine Intervention mit Biomodulina T gestartet, um Personen über 70 in Havanna zu schützen. Diese nationalen wissenschaftsbasierten Strategie soll natürliche Abwehrkräfte stärken und entzündliche Nachwirkungen reduzieren. Die Studie umfasst fast 700 Personen in der Poliklinik Abelardo Ramírez.

Von KI berichtet

Eine kürzlich anerkannte Form der Demenz, bekannt als LATE, verändert das Verständnis des kognitiven Abbaus bei Älteren, mit steigenden Diagnosen und Leitlinien für Ärzte, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden. Sie betrifft schätzungsweise etwa ein Drittel der Menschen ab 85 Jahren und 10 % der ab 65 Jahren, oft verwechselt mit Alzheimer. Experten betonen die Notwendigkeit eines breiteren Spektrums an Behandlungen für diese Erkrankung.

A new study links temporal lobe epilepsy to early aging in brain support cells, showing that clearing these cells in mice reduces seizures and improves memory. Researchers at Georgetown University Medical Center used existing drugs to achieve these results, offering potential for faster treatments in humans. The findings, published on December 22, highlight hope for patients resistant to current medications.

Von KI berichtet

The U.S. Food and Drug Administration (FDA) and the European Medicines Agency have approved lenacapavir as pre-exposure prophylaxis (PrEP) for uninfected individuals at high risk. This antiretroviral drug is administered via subcutaneous injections every six months, providing an alternative to daily pills. The World Health Organization endorses its use in comprehensive prevention strategies.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen