Anvisa genehmigt halbjährliche Injektion zur HIV-Prävention

Die brasilianische nationalen Agentur für Gesundheitsaufsicht (Anvisa) hat Lenacapavir, vermarktet als Sunlenca, für die Verwendung als Präexpositionsprophylaxe (PrEP) gegen HIV-1 zugelassen. Das Medikament, das alle sechs Monate subkutan injiziert wird, zeigte in klinischen Studien mit vulnerablen Populationen eine Wirksamkeit von bis zu 100 %. Die Zulassung ebnet den Weg für regulatorische Schritte, die zu seiner Verfügbarkeit im Einheitlichen Gesundheitssystem (SUS) führen könnten.

Die brasilianische nationale Agentur für Gesundheitsaufsicht (Anvisa) hat am Montag, den 12., die Zulassung von Sunlenca (Lenacapavir) zur Verhinderung von HIV-1-Infektionen durch sexuelle Übertragung angekündigt. Das Medikament ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit einem Gewicht von mindestens 35 kg indiziert, die infektionsgefährdet sind und negativ auf das Virus getestet wurden. Als innovativ angesehen hemmt Lenacapavir Schlüsselstadien der Virusreplikation. Es kann als Tabletten eingenommen oder alle sechs Monate subkutan injiziert werden, was die Einhaltung im Vergleich zu täglichen Regimen verbessert. Laut Anvisa zeigten klinische Studien „100 % Wirksamkeit bei der Reduktion der HIV-1-Inzidenz bei cisgender Frauen, 96 % Wirksamkeit im Vergleich zur Basis-HIV-Inzidenz und 89 % Überlegenheit gegenüber täglicher oraler PrEP“. Das Medikament wurde im Juni vergangenen Jahres in den USA zur Prävention zugelassen und wird bereits in Kanada und europäischen Ländern eingesetzt. Eine Studie aus 2024 mit 5.338 Frauen aus Uganda und Südafrika bestätigte 100 % Schutz. Im März 2025 deutete eine Phase-1-Analyse ein Potenzial für jährliche Dosierung an. Brasilien, das bereits PrEP über tägliche Tabletten und on-demand-Optionen bereitstellt, könnte durch Lenacapavir seine kombinierten Präventionsstrategien stärken, einschließlich Tests, Kondomnutzung und antiretroviraler Therapie. Anvisa merkte an, dass „das halbjährliche Regime eine gute Einhaltung und Persistenz zeigte und gängige Herausforderungen täglicher Pläne überwand“. Im Juli vergangenen Jahres fügte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Medikament zu den PrEP-Optionen hinzu und bezeichnete es als beste Alternative bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffs. Nächste Schritte umfassen die Festlegung des Preises durch die Kammer zur Regulierung des Arzneimittelmarkts (CMED) sowie die Prüfung durch die Nationale Kommission zur Inkorporation von Technologien im SUS (Conitec) und das Gesundheitsministerium. Ein Datum für die Verfügbarkeit im SUS ist noch nicht festgelegt.

Verwandte Artikel

Illustration of Anvisa approving medical cannabis cultivation in Brazil, featuring scientists in a lab with plants and official documents.
Bild generiert von KI

Anvisa genehmigt Cannabis-Anbau für medizinische Zwecke

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Die Nationalbehörde für Gesundheitsaufsicht (Anvisa) hat am 28. Januar 2026 Beschlüsse genehmigt, die den Cannabis-Anbau für Gesundheitsbehandlungen und Forschung erlauben, zusammen mit neuen Verabreichungswegen und Pflanzenimporten. Dieser Schritt markiert einen Fortschritt in der nationalen Produktionskette und erleichtert den Zugang zu pflanzlichen Arzneimitteln. Die Änderungen erweitern die Optionen für Patienten mit schweren Erkrankungen bei Beibehaltung strenger Beschränkungen.

The U.S. Food and Drug Administration (FDA) and the European Medicines Agency have approved lenacapavir as pre-exposure prophylaxis (PrEP) for uninfected individuals at high risk. This antiretroviral drug is administered via subcutaneous injections every six months, providing an alternative to daily pills. The World Health Organization endorses its use in comprehensive prevention strategies.

Von KI berichtet

Das Pharmaunternehmen Gilead Sciences hat ein Memorandum of Understanding mit Farmanguinhos, einem Teil von Fiocruz, unterzeichnet, um Technologietransfer und lokale Produktion von Lenacapavir, einer semestrialen HIV-Präventionsinjektion, zu prüfen. Das Abkommen soll Kosten senken und die Zugänglichkeit in Brasilien verbessern, ist jedoch noch kein formelles Engagement. Anvisa hat das Medikament am 12. Januar 2026 genehmigt.

Daiichi Sankyo announced it will begin over-the-counter sales of the emergency contraceptive Norlevo on February 2, marking the first time such a pill is available without a prescription in Japan. The pill must be taken in the presence of a trained pharmacist for safety reasons.

Von KI berichtet

In San José de las Lajas bildete sich früh eine Schlange vor der Apotheke im Viertel La Micro bei der Ankunft knapper Medikamente. Bewohner, darunter Rentner und Lehrer, priorisieren Behandlungen chronischer Erkrankungen gegenüber Lebensmitteleinkäufen und unterstreichen Kubas anhaltende Engpässe. Diese Szene zeigt, wie das tägliche Leben um medizinische Knappheit neu strukturiert wird.

In ihrem Tagebuch berichtet Lien Estrada über den Umgang mit den Nachwirkungen von Chikungunya und Dengue in Kuba, wo Medikamente ein rarer Schatz sind. Sie äußert Frustration über körperliche Einschränkungen und kritisiert die Regierung dafür, angeblich eine geschwächte Bevölkerung vorzuziehen. Sie dankt Freunden für das Teilen von Vitaminen und Schmerzmitteln.

Von KI berichtet

Takeda Pharmaceutical has announced that its AI-assisted oral psoriasis drug zasocitinib proved safe and effective in late-stage trials. The once-daily pill outperformed placebo and the existing therapy apremilast in clearing skin for patients with moderate-to-severe plaque psoriasis. If approved, it would mark one of the first drugs discovered with artificial intelligence.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen