Argentinien schafft Weinsteuer ab und löst Warnungen vor Arbeitsplatzverlusten aus

Die Abschaffung der Weinsteuer trat nach der Resolution 55 des Landwirtschaftssekretariats in Kraft. Der Journalist José Luis Belluscio warnte davor, dass dieser Schritt den Export von Fasswein ankurbelt und die lokale Industrie sowie Arbeitsplätze gefährdet.

Die Resolution 55 des Landwirtschaftssekretariats unter dem Wirtschaftsministerium machte die Abschaffung der von der COVIAR verwalteten Steuer offiziell. Die Maßnahme wurde dem Nationalen Weinbauinstitut mitgeteilt und die Abgabe wird nicht mehr erhoben. Belluscio merkte an, dass die Argentinische Weinbaugesellschaft sofort mit starkem Widerstand reagierte. Ein noch ausstehender Antrag auf einstweilige Verfügung bei Gericht könnte zu einer rechtlichen Auseinandersetzung führen. Die Exporte stiegen im April 2026 zwar an, doch der Haupttreiber war Fasswein mit einem Anstieg von 82,7 Prozent. Wein in Flaschen verzeichnete lediglich ein Wachstum von 4,7 Prozent. Der Experte erklärte, dass die Flaschenabfüllung arbeitsintensiv ist und eine lokale Lieferkette aktiviert, die Etiketten, Korken und Logistik umfasst. Der Transport in loser Schüttung verlagert diesen Mehrwert ins Ausland.

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