Ashley Nelson Levy, Autorin der Kurzgeschichte 'The Riff' in der neuesten Ausgabe von McSweeney’s, reflektierte in einem Interview über Themen wie weibliche Freundschaft und Nostalgie. Sie wurde kürzlich von der Washington Post in die Liste der 'Next 50' aufgenommen, die die Kultur neu gestalten. Zudem gab Levy Einblicke in die Leitung von Transit Books gemeinsam mit ihrem Partner Adam Levy.
Ashley Nelson Levys Kurzgeschichte „The Riff“, die in McSweeney’s 81 erschienen ist, handelt von einer Frau mittleren Alters, die mit ihrem Ehemann Florenz besucht. Die Erzählerin sehnt sich nach ihrer alten Freundin Deb, mit der sie eine lebhafte Jugend in der Stadt verbrachte. Levy erklärte, dass sich die Geschichte über mehrere Entwürfe hinweg entwickelte; anfangs kamen beide Frauen gemeinsam vor, bevor der Fokus auf Debs Abwesenheit als geisterhafte Präsenz rückte. Die Frage der Redakteurin Rita Bullwinkel nach den Wünschen der Erzählerin half dabei zu verdeutlichen, dass „sie einfach nur Deb will“. Themen wie Entfremdung, Sehnsucht und die Intensität weiblicher Freundschaft in unbeschwerten Jahren bilden laut Levy das Fundament der Erzählung, wobei sie Humor einsetzte, um die Enttäuschung über das Älterwerden und verlorene Verbindungen auszugleichen.