Jahnavi Baruas 'Undertow' untersucht Familienbande und urbane Zwänge

Jahnavi Baruas Roman 'Undertow' beleuchtet die Komplexitäten familiärer Beziehungen und Zugehörigkeit, vor dem Hintergrund des Assam und Bengaluru der 1980er Jahre. Die Geschichte folgt der Protagonistin Loya auf ihrer Reise, das vergangene ihrer Familie inmitten brodelnder politischer Unruhen aufzudecken. Rezensent Ashutosh Kumar Thakur lobt die zurückhaltende Erkundung des Buches von Liebe, Selbstbewusstsein und Versöhnung.

Jahnavi Barua, eine in Bengaluru ansässige indische Autorin, die auf Englisch schreibt, legt mit 'Undertow' ihren dritten Roman vor, nach 'Next Door' 2008 und 'Rebirth' 2010, letzteres nominiert für den Man Asian Literary Prize und den Commonwealth Book Prize. Erschienen inmitten ihrer Auszeichnungen, darunter das Charles Wallace Trust Fellowship 2006 und den Kalinga Literary Festival Book Award 2020, spielt das Buch hauptsächlich in Assam und Bengaluru und berührt Themen wie Zuhause, Familie, Zugehörigkeit, Selbsterkenntnis und Selbstliebe.  nnDie Erzählung dreht sich um Loya, eine 25-jährige einsame und aufrichtige Frau mit ruhelosen Emotionen. Sie verlässt ihre Mutter Rukmini in Bengaluru für das neblige Assam, um ihren Großvater Torun Ram Goswami, den sie nie getroffen hat, und ihren geliebten asiatischen Elefanten Elephas maximus zu suchen. Als sie im Yellow House am Ufer des Brahmaputra ankommt, konfrontiert Loya eine Familiengeschichte voller Entfremdung: Vor 25 Jahren wurde Rukmini von ihrer furchterregenden Mutter Usha verstoßen, während Torun schwieg.  nnBaruas Prosa fängt die Kulisse lebendig ein, wie in diesem Abschnitt: „Das Haus lag hoch auf dem Hügel, wenn auch nicht ganz auf dessen Gipfel. Es bot einen uneingeschränkten Blick auf die Umgebung, und was für ein Blick das war... Der Brahmaputra schlängelte sich träge am Fuß des Hügels entlang, seine blauen Wasser glitzerten in der Sonne.“ Eine weitere Szene beschreibt Loyas Ankunft: „Ich bin die Enkelin von Herrn Torun Ram Goswami. Rukminis Tochter.“ Der Mann reagiert schockiert und zieht sie hinein.  nnDer Roman thematisiert, wie sich Familiendynamiken verändern, wenn ein Mitglied gegen kulturelle Normen einen 'Außenseiter' heiratet, und erforscht die Heilung entfremdeter Bande, alte Wunden, Groll, Ego und neue Ängste. Er hebt Lektionen aus der Familie hervor – Liebe, Vertrauen, Loyalität, Ehrlichkeit, Ehrgeiz, Ablehnung, Verrat und Egoismus – und ihren Einfluss auf menschliche Interaktionen. Im Kern steht Selbstbewusstsein und die erlösende Kraft von Liebe, Freundschaft und Erneuerung, mit dem Brahmaputra als stillem Zeugen der Familienprobleme und der tief verwurzelten Identität Assams.  nnThakurs Rezension vom 14. Oktober 2023 hebt die universelle Anziehungskraft des Buches hervor, das durch lyrische Passagen und geschicktes Erzählen Emotionen weckt, ohne Sentimentalität. Sie schildert die Perspektiven der Figuren, einschließlich Loyas Suche nach Trost und Toruns Schuld, und baut eine vielschichtige Geschichte von Hoffnung und Abschluss auf.

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