In der zweiten Runde der Kommunalwahlen 2026 in Marseille verteidigte Benoît Payan (DVG) das Bürgermeisteramt mit 54,34 % der Stimmen gegen Franck Allisio (RN) mit 40,30 % und Martine Vassal mit 5,36 %. Payans Printemps marseillais sicherte sich sechs der acht Stadtsektoren.
Am 23. März 2026 durchläuft Marseille nach dem zweiten Wahlgang der Kommunalwahlen eine bedeutende politische Neuausrichtung. Der scheidende Bürgermeister Benoît Payan, unterstützt vom Printemps marseillais (PM), wurde mit 54,34 % der Stimmen wiedergewählt und lag damit deutlich vor Franck Allisio vom Rassemblement national (RN) mit 40,30 %. Martine Vassal erreichte lediglich 5,36 %, während Sébastien Delogu (LFI) seine Kandidatur zurückgezogen hatte. Dieser Sieg festigt den Einfluss des PM im Stadtzentrum und im Norden und umfasst nun auch das 13. und 14. Arrondissement, die zuvor von der Rechten gehalten wurden. Der RN positioniert sich als zweite lokale politische Kraft mit einem Durchbruch im Südosten der phokäischen Stadt. Die traditionelle Präsenz der Rechten ist von der Wahlkarte Marseilles nahezu verschwunden.