Brasilien verzeichnet 2.800 Anträge auf Seltenerdbergbau

Eine Untersuchung belegt 2.864 aktive Verfahren bei der Nationalen Bergbaubehörde, wobei die höchste Konzentration in Bahia liegt.

Der Rechtsanwalt Luiz Ugeda führte eine Studie durch, bei der 2.864 aktive Seltenerdbergbauverfahren bei der Nationalen Bergbaubehörde (Agência Nacional de Mineração) identifiziert wurden. Die Anträge befinden sich größtenteils noch in den anfänglichen Forschungsstadien.

Das Interesse an diesem Sektor nahm ab 2022 deutlich zu und erreichte 2024 seinen Höhepunkt. Im darauffolgenden Jahr war ein Rückgang zu verzeichnen, der durch die Erschöpfung der vielversprechendsten Gebiete bedingt war.

Bahia konzentriert etwa 1.100 Verfahren auf sich, gefolgt von Minas Gerais mit bis zu 650 und Goiás mit bis zu 350. Goiás beherbergt die einzige aktive Mine des Landes in Minaçu und ist Gegenstand einer Untersuchung der Kartellbehörde Cade bezüglich des Verkaufs an das US-Unternehmen USA Rare Earth für 2,8 Milliarden US-Dollar.

Der Nationalkongress diskutiert derzeit einen Gesetzentwurf zur Schaffung einer strategischen Politik, die die lokale Veredelung dieser Mineralien fördern und den bloßen Export von Roherz verhindern soll.

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