Danilo Neves Pereira, ein 35-jähriger brasilianischer Professor, der in Argentinien lebte, wurde nach einem Zusammenbruch tot im Hospital Ramos Mejía aufgefunden. Er wurde am 15. April als unbekannte Person eingeliefert und am Montag von der Stadtpolizei identifiziert. Die Behörden ermitteln, wobei keine Anzeichen von Gewalteinwirkung vorliegen.
Danilo Neves Pereira, der aus Goiás stammte und 35 Jahre alt war, lebte seit sechs Monaten in Buenos Aires, um seine Doktorarbeit abzuschließen. Der Dozent, der 17 Jahre lang Englisch an der Federal University of Goiás unterrichtete und Erfahrungen an der Emory University im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums sammelte, war auch als Drag-Künstler unter dem Namen „Zelda, La Reina“ tätig und veröffentlichte 2025 einen Kurzgeschichtenband.
Seine letzten Stunden verbrachte er in einer Wohnung in der Avenida de Mayo 700, wo er über eine Dating-App ein Treffen mit einer Person namens „Ulises“ vereinbart hatte. Seine letzte Nachricht wurde am 14. April gegen 4 Uhr morgens registriert. Stunden später, am 15. April, wurde er im Zustand eines Zusammenbruchs in das Hospital Ramos Mejía eingeliefert und verstarb am darauffolgenden Tag.
Die vorläufige Autopsie ergab einen psychotropen Zusammenbruch in Verbindung mit Kokainkonsum. Die Abteilung für vermisste Personen der Stadtpolizei identifizierte ihn am Montag. Die 17. Nationale Kriminal- und Korrekturstaatsanwaltschaft leitet die Ermittlungen und wertet Überwachungskameras, Bewegungsabläufe und sein Mobiltelefon aus. Justizkreisen zufolge gibt es keine Anzeichen von Gewalt, der Fokus liegt auf medizinischen Ursachen.
Familienangehörige arrangieren mit Unterstützung des brasilianischen Konsulats die Überführung des Leichnams.