Canelo Álvarez behauptet in Podcast, Arme seien selbst an ihrer Armut schuld

Der mexikanische Boxer Saúl „Canelo“ Álvarez erklärte im Cracks Podcast: „Arme werden immer arm bleiben, weil sie es wollen.“ Seine Aussagen zu Armut, Geld und Disziplin sorgten für Kontroversen. Er teilte finanzielle Ratschläge, die auf seinen persönlichen Erfahrungen basieren.

In einer aktuellen Folge des von Oso Trava moderierten Cracks Podcast äußerte sich Canelo Álvarez zu den Themen Armut und Geldmanagement. „Es gibt kein Geld, das nicht irgendwann aufgebraucht ist, und ich habe schon immer gesagt: Der Arme wird immer arm bleiben, weil er es will“, erklärte der Champion aus Guadalajara, der als Kind in Jalisco Eis am Stiel verkaufte.

Álvarez argumentierte, dass das Problem in einem Mangel an finanzieller Bildung liege. „Gib jemandem, der keinen Cent hat, 10 Millionen Dollar, er wird versuchen, 15 Millionen auszugeben“, veranschaulichte er und warnte davor, dass ein nicht tragfähiger Lebensstil zu größeren Problemen führe. Er kritisierte Boxer, die Geld ausgeben, ohne zu investieren: „Boxen ist vergänglich; wenn du nicht investiert hast, wenn du keine Vermögenswerte besitzt, wirst du an dein Erspartes gehen müssen.“

Durch seine unternehmerische Kindheit, geprägt von seiner Familie und seinem Bruder, verdiente Canelo seine erste Million Dollar mit 19 Jahren. Nachdem er Geld für Immobilien ausgegeben hatte und sein Kapital auf 100.000 Dollar geschrumpft war, lernte er wichtige Lektionen. Er riet dazu, in Vermögenswerte zu investieren – beginnend mit Immobilien – und dabei Wert auf den Ruf und den monatlichen Cashflow zu legen.

Im Interview erklärte er zudem, dass er Geldbeträge an Familienmitglieder als „verlorenen Zuschuss“ betrachte, um Konflikte zu vermeiden. Seine Worte, unter anderem über die Ablehnung lukrativer Geschäfte aus persönlichen Werten heraus, verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien und zogen Kritik auf sich.

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