In einem Meinungsbeitrag äußert Pedro Pablo Morejón seine Frustration über diejenigen in Miami, die für erhöhten Druck auf Kuba werben, um die Freiheit des Landes zu erlangen, und argumentiert, dass dies die Bevölkerung nur erstickt. Er stellt fest, dass solche Maßnahmen dem Regime helfen, während das Volk schwere Engpässe erleidet. Morejón mahnt, dass die Freiheit vom kubanischen Volk selbst kommen muss, nicht von externen Sanktionen.
Pedro Pablo Morejón, ein kubanischer Exilschriftsteller, veröffentlichte am 10. Februar 2026 einen Meinungsbeitrag in Havana Times mit dem Titel „Man befreit kein Land, indem man sein Volk noch mehr stranguliert“. Darin kritisiert er jene, insbesondere in Miami, die für stärkeren Druck auf Kuba werben, in der Annahme, dies werde zur Befreiung des Landes führen. Morejón bezeichnet diese Haltung als gefühllos, da sie das Leid einer bereits von der Diktatur unterdrückten Bevölkerung nur verschlimmert. nnDer Autor stellt fest, dass Verbündete wie Putin wahrscheinlich weiterhin Treibstoff nach Kuba liefern werden, um dem repressiven Apparat – Militär, Polizei und Kollaborateure – Ressourcen zu sichern, damit die Kommunistische Partei an der Macht bleibt. Währenddessen ertragen die Menschen Krankenhäuser ohne Strom, stillgelegte Kraftwerke und Todesfälle von Kindern, so Morejón. Das Regime gibt diese Probleme den „genozidalen Blockaden“ schuld, und die Europäische Union hat vor einer beispiellosen humanitären Krise gewarnt. nnMorejón fragt, ob eine hungrige und stromlose Bevölkerung auf die Straßen gehen würde, und kritisiert Maßnahmen, die das Recht auf Reisen nach Kuba oder das Senden von Überweisungen einschränken, da er sie als Eingriffe in die individuelle Freiheit ansieht. Er schlägt vor, dass Freiheitsbefürworter auch für undocumented Einwanderer in den USA und die in ICE-Haftanstalten eintreten sollten, bemerkt jedoch, dass diese Sorge selektiv erscheint. nnDer Autor wirft Figuren wie Trump vor, mit Regimen wie dem Chavismo und Castroismo zu dialogisieren, was den Prinzipien widerspricht, nicht mit Diktaturen zu verhandeln. Morejón betont, dass Kubas Freiheit vom kubanischen Volk kommen muss, nicht von brutalen Sanktionen oder ausländischen Mächten. Er schreibt aus Ekel und lehnt Etiketten wie „kommunistisch“ für die Äußerung dieser Ansichten ab.