Capcom-Präsident Haruhiro Tsujimoto führt die jüngste Serie erfolgreicher Spiele des Publishers auf die Abkehr von einer individuellen Entwicklung hin zu einem teambasierten Modell zurück.
In einem Interview mit Famitsu anlässlich der 43-Jahr-Feier von Capcom erklärte Tsujimoto, dass das Unternehmen davon abgerückt sei, sich für seine Franchises auf einzelne Entwickler zu verlassen. Er merkte an, dass Serien oft zu stark an die Ideen eines einzelnen Entwicklers gebunden waren, was zukünftige Ableger einschränkte. Der Publisher baute die Titel nach Gesprächen mit den Schlüsselfiguren der jeweiligen Marken von Grund auf neu auf. Tsujimoto sagte, dass dieser Wandel akzeptiert wurde, selbst wenn er zu vorübergehenden Umsatzrückgängen führte. Capcom stand in der ersten Hälfte der 2010er Jahre vor Herausforderungen, darunter schwierige Veröffentlichungen wie bei Street Fighter V und Kritik an Resident Evil 6. Der Wendepunkt kam mit Resident Evil 7 im Jahr 2017, gefolgt von Titeln wie Monster Hunter Wilds, Dragon’s Dogma 2 und Street Fighter 6.