Mehrere chilenische Führungskräfte der Linken, darunter Gabriel Boric, Isabel Allende, Paulina Vodanovic und Camila Vallejo, werden am 17. und 18. April an der Global Progressive Mobilisation in Barcelona teilnehmen. Das von der Sozialistischen Internationale und anderen organisierte Forum findet im Anschluss an einen Gipfel im Jahr 2025 in Santiago statt. Es thematisiert Herausforderungen wie die Kriege im Iran, im Gazastreifen und in der Ukraine sowie den Aufstieg rechtsgerichteter Regierungen.
Die Global Progressive Mobilisation (GPM) wird mit einem Plenum namens „Salvador Allende“ im Kongresszentrum Fira Gran Vía in Barcelona eröffnet. Die von der Sozialistischen Internationale, der Progressiven Allianz und der Sozialdemokratischen Partei Europas organisierte Veranstaltung bringt Staatschefs wie den Spanier Pedro Sánchez, den Brasilianer Luiz Inácio Lula da Silva, den Kolumbianer Gustavo Petro, den Südafrikaner Cyril Ramaphosa und die Mexikanerin Claudia Sheinbaum zusammen. Gabriel Boric wird zumindest am parallelen Gipfel „In Verteidigung der Demokratie“ teilnehmen. Isabel Allende, Ehrenpräsidentin der Sozialistischen Internationale, wird am Freitag als Hauptrednerin in der Sitzung „Das Gedächtnis bewahren, um die Demokratie zu verteidigen“ neben Stiftungsvertretern auftreten. Am Samstag nimmt sie an der Runde „Demokratie fördern, die extreme Rechte besiegen“ mit europäischen Sozialisten wie der Slowenin Tanja Fajon und dem Belgier Paul Magnette teil. Zu den weiteren chilenischen Teilnehmern gehört Senatorin Paulina Vodanovic, die erklärte: „Ich reise zur Global Progressive Mobilisation nach Barcelona, weil die Demokratie heute echten Bedrohungen und Risiken ausgesetzt ist und wir eine internationale Kraft brauchen, um sie zu verteidigen. Chile hat eine Stimme und ein Engagement bei dieser Aufgabe.“ Camila Vallejo wird zum Thema „Digitale Demokratie und Künstliche Intelligenz“ sprechen, während Giorgio Jackson, Heraldo Muñoz und weitere Personen anwesend sein werden. Das Forum entsteht vor dem Hintergrund globaler Instabilität und betont laut Einladung, wie sich der Progressivismus gegenüber konservativen Kräften neu positionieren sollte.