Christian Horner interessiert an Beteiligung am Alpine F1-Team

Flavio Briatore hat enthüllt, dass Christian Horner zu den Interessenten gehört, die die 24-Prozent-Beteiligung von Otro Capital am Alpine-Formel-1-Team kaufen möchten. Der ehemalige Red-Bull-Teamchef, der im vergangenen Juli entlassen wurde, strebt Eigentum an und nicht nur eine Führungsrolle. Die Gespräche laufen weiter, erfordern jedoch die Zustimmung von Renault als Mehrheitseigentümer.

Flavio Briatore, der exekutive Berater von Alpine, gab bei einer Medienbriefing nach der Vorstellung des 2026er-Liverys des Teams bekannt, dass Christian Horner verhandelt, um eine Beteiligung am Formel-1-Team zu erwerben. Horner, der Red Bull Racing bis zu seiner Entlassung im Juli leitete, ist Gegenstand von Spekulationen über seinen nächsten Schritt in der Sportart. Er führte Gespräche mit Aston Martin und Haas, doch diese scheiterten teilweise, weil Horner auf eine Eigenkapitalbeteiligung in jedem neuen Vorhaben besteht. Alpine wird hauptsächlich von Renault besessen, wobei 24 Prozent von Otro Capital gehalten werden – einer Gruppe, die mit Prominenten wie Ryan Reynolds und Michael B. Jordan assoziiert ist. Diese Minderheitsbeteiligung wurde 2023 für 200 Millionen Euro erworben. Briatore erklärte die Situation: „Otro möchte die Beteiligung an Alpine verkaufen. Es gibt einige Gruppen, die interessiert sind, die 24 Prozent von Otro zu kaufen. Wir wissen es nicht.“ Er betonte den Prozess: „Sobald jemand 24 Prozent von Otro kauft, haben wir immer noch 74-75 Prozent und wir besprechen es. Aber im Moment ist das die Situation.“ Briatore, der Horner seit Jahren kennt, stellte klar, dass er nicht involviert ist: „Ich kenne Christian seit vielen Jahren, ich spreche sowieso mit Christian, aber das hat nichts mit mir zu tun. Zuerst müssen Sie Otro kaufen, und danach muss Renault den Käufer akzeptieren, und danach sehen wir, was passiert. Aber es hat nichts mit mir zu tun, weil er mit Otro verhandelt, nicht mit uns.“ Derzeit ist Steve Nielsen der Geschäftsführer von Alpine, obwohl Briatore erheblichen Einfluss ausübt. Es gibt keine bestätigte Einigung, und das Ergebnis bleibt ungewiss, bis die Zustimmungen der Aktionäre und von Renault vorliegen.

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