Die Unabhängige Nationale Gewerkschaft der Beschäftigten des Colegio de Bachilleres (SINTCB) hat am Donnerstag, dem 19. März, einen Streik begonnen, alle 20 Standorte geschlossen und den Betrieb bis auf Weiteres eingestellt. Die Gewerkschaft beklagt Verstöße gegen den Tarifvertrag und Verzögerungen bei der Freigabe von Stellen. Das Sekretariat für öffentliches Bildungswesen (SEP) erklärte sich zum Dialog und zur Überprüfung der Petitionsliste bereit.
Das Colegio de Bachilleres ist in den frühen Morgenstunden des 19. März offiziell in den Streik getreten, nachdem das SINTCB in der Nacht zum Mittwoch, 18. März, einen Streik angekündigt hatte, der von der Mehrheit der Beschäftigten per Abstimmung gebilligt wurde. Dies führt zu einer vollständigen Aussetzung des Unterrichts und der Aktivitäten an den 20 Standorten, wobei die Kontrolle über Dokumente, Unterlagen und Unterrichtsräume bis zu einer Lösung in den Händen der Gewerkschaft liegt. An diesem Tag findet kein Präsenzunterricht statt, und Veranstaltungen wie die Exzellenz-Zeremonien auf dem Campus in Aragón werden verschoben. Die Hochschule verlangt nicht mehr die Comipems-Prüfung für die Zulassung und hat den Übergang zur UAM geregelt. Zu den Forderungen der Gewerkschaft gehören angebliche Verstöße gegen den Tarifvertrag und Verzögerungen bei der Freigabe von Stellen. In einer Erklärung der SEP wird darauf hingewiesen, dass das Colegio de Bachilleres in den letzten zwei Jahren Maßnahmen ergriffen hat, wie z.B. die Verbesserung des Einkommens des Verwaltungspersonals, die schrittweise Angleichung der Gehälter mit rückwirkenden Erhöhungen, die Regularisierung von 477 Lehrkräften, Beförderungs- und Neueinstufungsverfahren, Schulungsprogramme für Lehrkräfte und Direktoren, die Verschärfung der internen Vorschriften sowie die Verbesserung der materiellen, technischen und organisatorischen Bedingungen. Die SEP wird die Petitionsliste in Übereinstimmung mit dem gesetzlichen Rahmen überprüfen. Das Colegio de Bachilleres erklärt: "Die Institution ist weiterhin bereit, die Arbeitsgespräche fortzusetzen, die es ermöglichen, verantwortungsvolle, tragfähige und nachhaltige Vereinbarungen zu treffen, wobei die institutionelle Stabilität und das beste Interesse der Bildungsgemeinschaft immer im Vordergrund stehen werden".