Die Indianapolis Colts haben angekündigt, General Manager Chris Ballard und Head Coach Shane Steichen für die Saison 2026 zu behalten, Stunden nach einem 8-9-Finish, das sie von den Playoffs ausschloss. Diese Entscheidung fällt inmitten eines breiten NFL-Trainerkarussells vor dem Black Monday, wobei Ballard in sein 10. Jahr startet und Steichen in sein viertes. Eigentümerin Carlie Irsay-Gordon wird am Montag mit den Medien sprechen.
Die Indianapolis Colts schlossen ihre reguläre Saison 2025 mit einer Bilanz von 8-9 ab, nachdem sie ihr Finalspiel gegen die Houston Texans verloren und damit Dritte in der AFC South wurden, ohne Playoff-Platz. In einer raschen Nachspiel-Entscheidung bestätigte das Team, dass General Manager Chris Ballard und Head Coach Shane Steichen für 2026 zurückkehren, was Spekulationen über Führungswechsel beendete.
Ballard, der die Colts seit 2017 leitet, hat eine Karrierebilanz von 70-78-1 in neun Saisons, ohne AFC-South-Titel und nur zwei Playoff-Teilnahmen. Steichen, 2023 verpflichtet, verzeichnet 25-26 in drei Jahren, ebenfalls ohne Postseason-Erfolge. Nach der Niederlage betonte Steichen sein Engagement: „Das ist nicht meine Entscheidung. Was ich sagen kann: Ich liebe dieses Team, diese Organisation. Ich liebe diese Stadt. Liebe die Fans.“
Die Beibehaltung löst gemischte Reaktionen aus. Steichens Fortsetzung passt zum Aufbau auf offensive Fortschritte, doch Kritiker sehen in Ballards Ära ein Jahrzehnt der Mittelmäßigkeit und fragen, warum die Colts keine frische Vision wählen. Hauptbesitzerin Carlie Irsay-Gordon gibt am Montag eine Pressekonferenz, um die Entscheidung zu erläutern.
Diese Mitteilung fällt in den NFL-Trainerzyklus, wobei Teams wie New York Giants und Tennessee Titans bereits neue Head Coaches nach Saisonentlassungen suchen. Die Stabilität der Colts steht im Kontrast zu möglichen Veränderungen anderswo, etwa in Las Vegas und Cleveland.