Der brasilianische Generalkonsul in Amsterdam, Alexandre Vidal Porto, gab dem britischen Magazin Monocle ein Interview, in dem er die Notwendigkeit einer menschlicheren Diplomatie betonte. Er sprach über seine Arbeit mit der brasilianischen Gemeinschaft in den Niederlanden und die Unterstützung für gefährdete Personen. Das Magazin schätzt, dass dort 80.000 Brasilianer leben.
Alexandre Vidal Porto, der brasilianische Generalkonsul in Amsterdam, sprach mit Monocle über seine diplomatische Arbeit mit der brasilianischen Gemeinschaft in den Niederlanden. Das auf globale Angelegenheiten und Lifestyle fokussierte Magazin veröffentlichte das Interview, in dem der Diplomat argumentiert, dass Diplomatie stets auf die menschliche Seite ausgerichtet sein sollte.
Vidal Porto beschrieb konsularische Dienste, die Familien und gefährdeten Einzelpersonen Unterstützung bieten. Zu seinem Alltag gehört die Bearbeitung von Fällen häuslicher Gewalt, Sorgerechtsstreitigkeiten und ungerechtfertigter Inhaftierungen. Monocle berichtet, dass schätzungsweise 80.000 Brasilianer in den Niederlanden leben, viele davon in informellen Beschäftigungsverhältnissen.
Der Konsul verknüpfte seinen literarischen Hintergrund mit der Diplomatie und erklärte, dass beides den Einzelnen in den Mittelpunkt stelle. Neben seiner Karriere beim Itamaraty ist er Autor von "Sodomita", das 2024 den Preis der Nationalbibliothek für den besten Roman gewann, und ehemaliger Kolumnist der Folha de S.Paulo.