Kontroverse bei der ARCA wegen 246 diskretionärer Beförderungen und Sechs-Millionen-Peso-Gehältern

Die Steuer- und Zollkontrollbehörde hat 246 Agenten in einer diskretionären Maßnahme in Spitzenpositionen befördert. Die am vergangenen Montag von Direktor Andrés Vázquez unterzeichnete Entscheidung begünstigte Familienmitglieder und politische Amtsträger.

Die Maßnahme setzte die im Tarifvertrag festgelegten Kriterien für Leistung und Dienstalter außer Kraft. Spitzenpositionen erhalten bis zu sechs Millionen Peso netto pro Monat, was sich aus dem Grundgehalt und zusätzlichen Mitteln aus dem Hierarchie-Pool zusammensetzt. Unter den Beförderten befand sich Nicolás Andrés Velis, der in die Zollgruppe 3 versetzt wurde. Er ist der Sohn des Zolldirektors José Andrés Velis und besitzt keinen Universitätsabschluss. Auch Yael Bialostozky, Sprecherin des Wirtschaftsministeriums, wurde in den höchsten Rang der DGI befördert. Die Gewerkschaft UPSAFIP lehnte die Ernennungen in einer Stellungnahme ab. Sie warf der Geschäftsführung vor, persönliche Beziehungen zu bevorzugen und gegen den Tarifvertrag zu verstoßen. In den letzten Jahren haben mehr als 4.300 Mitarbeiter die Behörde verlassen.

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