Die argentinische Regierung hat per Dekret einen außerordentlichen Bonus von bis zu 300.000 Dollar für das Personal der föderalen Sicherheitskräfte offiziell gemacht, ungeachtet des Marsches vor dem Edificio Centinela am Mittwoch, bei dem Lohnerhöhungen gefordert wurden. Die Maßnahme umfasst eine Festzahlung von 40.000 Dollar sowie einen variablen Zuschlag je nach Dienstgrad. Der Bonus wird mit den April-Gehältern ausgezahlt.
Die nationale Regierung hat durch das im Boletín Oficial veröffentlichte Dekret 216/2026 eine einmalige Sonderzahlung für das aktive Personal der Policía Federal, der Gendarmerie, der Prefectura Naval, der Policía de Seguridad Aeroportuaria, des Servicio Penitenciario Federal sowie der kriminalpolizeilichen Nachrichtendienste und in einigen Kräften auch für Auszubildende angeordnet.
Die Leistung besteht aus einer Festsumme von 40.000 Dollar für alle Beschäftigten und einem variablen Zuschlag zwischen 100.000 und 300.000 Dollar, der vor allem untere Ränge wie Agenten, Korporale und Sergeanten begünstigt. Höherrangige Offiziere erhalten geringere Beträge oder sind von der Zahlung ausgeschlossen. Der Bonus wird mit den Gehaltsabrechnungen für April 2026 ausgezahlt, ist nicht zusatzversorgungspflichtig und nicht anrechenbar, was bedeutet, dass er keine Auswirkungen auf das Grundgehalt oder die Rentenansprüche hat.
Trotz der Ankündigung demonstrierten die föderalen Kräfte heute Morgen um 11 Uhr vor dem Edificio Centinela, um höhere Gehälter und eine bessere medizinische Versorgung zu fordern, wobei das Anti-Blockade-Protokoll nicht zur Anwendung kam.
Die Exekutive begründete die Maßnahme damit, dass sie es für notwendig erachte, konkrete Schritte umzusetzen, die sich positiv und unmittelbar auf die Kaufkraft des besagten Personals auswirken, um so die Leistungsfähigkeit, Verantwortung und Hingabe der Kräfte anzuerkennen. Die Mittel stammen aus dem bestehenden Budget, so das von Alejandra Monteoliva geleitete Sicherheitsministerium.