Indiens Oberster Gerichtshof und das High Court von Delhi haben die Verschiebung physischer Sportveranstaltungen in Delhi-NCR für November und Dezember angeordnet, inmitten schwerer Luftverschmutzung. Die Gerichte äußerten Bedenken hinsichtlich der Gesundheit der Kinder während Anhörungen zu einem Antrag von 11 Schülern. Mit einem AQI nahe 400 zielt die Maßnahme darauf ab, junge Teilnehmer vor giftigem Smog zu schützen.
Am 20. November 2025 lag der AQI in Delhi zwischen 392 und 400, was in die schwere Kategorie fällt, während Ghaziabad 422 verzeichnete, den höchsten Wert unter 239 Städten. Niedrige Windgeschwindigkeiten und fallende Temperaturen hielten Schadstoffe fest und schufen einen anhaltenden giftigen Smog. Stubble-Brennungsunfälle sanken auf 3,8 % Beitrag, aber Verkehrsemissionen bei 18,03 % und PM2.5 aus verschiedenen Quellen dominierten.
Elf Schüler aus Delhi petitionierten das High Court, um Sportveranstaltungen von Oktober auf Januar zu verschieben, und beriefen sich auf Gesundheitsrisiken während der Spitzenverschmutzung. Eltern berichteten, dass Kinder von Veranstaltungen mit tränenden Augen, Asthma-Symptomen, Husten und Kopfschmerzen zurückkehrten. Vidyut Gulati aus Vasant Vihar sagte: "Kinder kommen mit tränenden Augen, asthmatischen Symptomen, juckender Haut zurück." Die Tochter von Mehboob Shaw hatte nach einem Fußballturnier unter schweren AQI-Bedingungen Atembeschwerden.
Richter Sachin Datta warf der Regierung von Delhi vor, Verantwortung zu scheuen, und forderte einen Statusbericht zu ergriffenen Maßnahmen. Er bemerkte: "Sie können nicht von Lungen-Schäden abgesehen werden, oder?" Die Kammer des Obersten Gerichtshofs unter Leitung von Chief Justice B R Gavai und Justice K Vinod Chandran wies die Commission for Air Quality Management (CAQM) an, basierend auf dem Einreichung der Amicus Curiae Aparajita Singh, und nannte Outdoor-Sport eine "Gaskammer".
CAQM schrieb prompt an die Regierungen von Delhi, Haryana, Rajasthan und Uttar Pradesh, um alle physischen Sportwettkämpfe im November und Dezember zu verschieben. Eine AIIMS-Studie aus 2021 zeigte, dass kurzfristige Exposition die Notfall-Atemwegsbesuche von Kindern erhöht. Prognosen deuten auf schweren AQI am 22. November hin, mit schweren bis sehr schlechten Levels voraus. Die Entscheidung priorisiert die Kindergesundheit, unterstreicht aber die Notwendigkeit bleibender Lösungen.