Kuba unterstreicht evidenzbasierte Gesundheit am Weltgesundheitstag

Dr. Ileana Morales Suárez, Leiterin für Wissenschaft und Innovation im kubanischen Gesundheitsministerium, erklärte anlässlich des Weltgesundheitstages, dass „evidenzbasierte Gesundheitsfürsorge Leben rettet“. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Wissenschaft“ unterstreicht die WHO die wissenschaftliche Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. Morales Suárez skizzierte die Forschungsfortschritte Kubas sowie das One-Health-Paradigma.

Dr. Ileana Morales Suárez betonte während der Feierlichkeiten zum Weltgesundheitstag Kubas Engagement für die Wissenschaft im Gesundheitswesen. Der Sektor umfasst 46 wissenschaftliche, technologische und innovative Einrichtungen, mehr als 1.200 Forschungsinstitute und 2.334 laufende Projekte. Forscher machen 69 % des nationalen Gesamtaufkommens aus, wobei 6.182 Fachkräfte kategorisiert sind. Morales Suárez hob das One-Health-Paradigma hervor, das die Gesundheit von Mensch, Tier, Pflanze und Ökosystemen integriert. „COVID-19 hat uns eine unbequeme, aber aufschlussreiche Wahrheit vor Augen geführt: Die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt ist eng miteinander verbunden“, erklärte sie. Die kubanische Regierung priorisiert die intersektorale Zusammenarbeit, um Zoonosen, antimikrobielle Resistenzen und eine integrierte Überwachung anzugehen. Kuba bekräftigt die Forschung als Grundpfeiler seiner Gesundheitspolitik, gestützt durch eine Aufstockung der Mittel und ein gestärktes wissenschaftliches Ökosystem. „Wir werden weiterhin in Wissenschaft für Taten und Taten für die Wissenschaft investieren“, betonte Morales Suárez. Zur Feier des Tages kündigte Dr. Mario Cruz Peñate, Repräsentant der PAHO/WHO in Kuba, die Ergebnisse der Zusammenarbeit für das Jahr 2025 an. Der HPV-Impfstoff wurde für neunjährige Mädchen eingeführt, wobei 41.022 Dosen verabreicht wurden, was einer Abdeckung von 76,6 % entspricht, unterstützt durch GAVI und PAHO. Über 9.300 Kilogramm an unentbehrlichen Medikamenten wurden beschafft, darunter Impfstoffe gegen Tuberkulose und Hepatitis C. Zum ersten Mal wurde der Anticipatory Action Mechanism des CERF für den Hurrikan Melissa aktiviert, wodurch 440.000 US-Dollar mobilisiert wurden, um Gesundheitsdienste zu schützen und Arboviren zu bekämpfen.

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