Danielle Collins lobt Rybakinas Aufschlag im Australian-Open-Finale

Danielle Collins, ehemalige Finalistin der Australian Open, lobte den außergewöhnlichen Aufschlag von Elena Rybakina im Dameneinzel-Finale 2026 gegen Aryna Sabalenka. Die Amerikanerin, aktuell auf Platz 77, teilte ihre Einsichten in einem Podcast, nachdem sie als Beraterin für Tennis Channel in Melbourne tätig war. Collins schlug auch vor, dass Sabalenka mittlerweile viele mehr Grand-Slam-Titel hätte gewinnen können.

Danielle Collins, die 2022 das Finale der Australian Open erreichte, ist seit ihrer Auftaktniederlage gegen Jacqueline Cristian bei den US Open 2025 von Wettkämpfen fern. Aktuell auf Welt Rang 77, verließ die 32-jährige Amerikanerin den Platz, um als Beraterin für Tennis Channel während der Australian Open 2026 in Melbourne zu arbeiten. In einem kürzlichen Podcast reflektierte Collins das Turnier und hob hervor, dass die frühen Runden fade wirkten mit vielen einseitigen Ergebnissen, Rückzügen und Aufgabe. Die finalen Tage brachten jedoch Spannung. Sie verfolgte das Dameneinzel-Finale in Melbourne Park von der Spielfeldkante aus, wo Elena Rybakina Aryna Sabalenka mit 6:4, 4:6, 6:4 besiegte. Collins war besonders beeindruckt von Rybakinas Leistung. „Ich habe das Finale zwischen Sabalenka und Rybakina von der Spielfeldkante gesehen, und ehrlich gesagt, blieb kein Ball unberührt. Beide Spielerinnen schlugen unglaublich kraftvolle Bälle, aber Rybakinas Aufschlag im Finale war auf einem anderen Level“, sagte sie. Sie fügte hinzu: „Ich habe sie noch nie so sauber durch ein ganzes Turnier aufschlagen sehen. Sie war atemberaubend.“ Zu Sabalenka, der Weltranglistenersten, erkannte Collins ihre Dominanz bei Majors. Sabalenka glänzt oft in den Anfangsrunden und erreicht häufig die Halbfinals. Dennoch wies Collins auf Inkonsistenzen in Finals hin. „Sie war in den ersten 11 oder 12 Tagen vieler Majors die Beste. Sie erreicht fast immer das Halbfinale. Aber sie hat nicht immer ihr bestes Tennis in Finals gespielt und sich in mehreren dieser hochkarätigen Matches verirrt. Ehrlich gesagt, hätte sie locker schon 7 oder 8 Grand Slams gewinnen können statt vier“, bemerkte Collins. Diese Kommentare, gesammelt von Tennis Up To Date, unterstreichen Collins' Sicht auf das Potenzial der Topspielerinnen und den spannenden Turnierabschluss.

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