Der Purchasing Managers’ Index (PMI) von Davivienda für den kolumbianischen Industriesektor endete im Dezember 2025 im Wachstumsbereich, trotz leichtem Rückgang gegenüber November. Die Bank hebt ein günstiges Umfeld im gesamten Jahr hervor, mit verbesserten Betriebsbedingungen durch Zufluss neuer Geschäfte. Unternehmen erwarten 2026 eine Expansion durch Investitionen in Marketing und Technologie.
Der kolumbianische Industriesektor verzeichnete 2025 ein positives Jahr, laut Bericht von Davivienda. Der PMI, der die Fertigungsaktivität misst, lag im Dezember bei 52,6 Punkten, niedriger als 54 im November, aber immer noch über dem langfristigen historischen Durchschnitt und signalisiert anhaltende Expansion.
Die Betriebsbedingungen verbesserten sich durch steigende Neuaufträge und neue Geschäfte. „Unternehmen erwarten Sektorswachstum 2026, gefördert durch Marketingaktivitäten und Neukundengewinnung sowie zukünftige Projekte und Technologieinvestitionen“, hieß es in der Analyse der Bank.
Der Umsatz profitierte von wettbewerbsfähigen Preisen, die es Unternehmen ermöglichten, Produktionskosten zu senken, ohne inflationsbedingte Druck. Fabrikaufträge stiegen Ende des Jahres deutlich an, getrieben durch günstige Nachfrage, Freigaben ausstehender Angebote und erfolgreiche Messen, obwohl sie auf ein Dreimonats-Tief fielen.
„Fabrikaufträge stiegen Ende 2025 deutlich an, dank wettbewerbsfähiger Preise, günstiger Nachfragebedingungen, Freigabe ausstehender Angebote und fruchtbarer Messen. Trotz Rückgangs auf ein Dreimonats-Tief“, ergänzte Davivienda.
Industrieunternehmen prognostizieren 2026 eine höhere Produktion, gestützt durch Zuwächse bei zukünftigen Projekten, Technologieinvestitionen und Lagererweiterungen, was anhaltenden Optimismus im Sektor widerspiegelt.