Die Produktionskosten in der kolumbianischen Industrie sanken um 2,63 % Ende 2025 gegenüber 2024, laut Produzentenpreisindex (IPP)-Bericht von Dane. Das Hacienda-Ministerium hob diesen Rückgang als Entlastungssignal für die Inflation hervor, getrieben durch Abkühlung bei externen Rohstoffpreisen und Importgütern. Der Bergbau- und Steinbruchssektor führte mit -19,91 %.
Das Nationale Verwaltungsdepartement für Statistik (Dane) veröffentlichte den Bericht zum Produzentenpreisindex (IPP), der die Einnahmen der Produzenten im ersten Vermarktungskanal – von Farmen, Minen oder Fabriken – erfasst. Für das Gesamtjahr 2025 wies der nationale IPP Kolumbiens eine jährliche Variation von -2,63 % auf, im Gegensatz zu den Trends 2024 und bestätigend die Kostendämpfung in der Wirtschaft, wie das Ministerium für Hacienda und öffentliche Kredite erklärte. Der Sektor unter dem Durchschnitt war Bergbau und Steinbrüche mit -19,91 %. Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei verzeichneten -1,69 %, Fertigungsindustrien einen leichten Anstieg von 1,03 %. Im Dezember 2025 sank der IPP um -0,39 % gegenüber November, mit Rückgängen bei Landwirtschaft und Fischerei (-1,77 %) sowie Bergbau (-1,63 %) und einem Anstieg in der Fertigung (0,30 %). Das Hacienda-Ministerium betonte, dass dieser Rückgang keine Schwäche der Inlandsproduktion anzeigt, sondern Entwicklungen auf Rohstoffmärkten im Ausland widerspiegelt. Güter für den Binnenmarkt blieben stabil bei nahezu null, ohne starke Einbrüche oder nennenswerte Inflationsdrucke. Zudem fielen Importpreise deutlich, besonders für Kraftstoffe, Mineralölprodukte und Industriegüter, was Produktionskosten kolumbianischer Firmen senkt und die Inflationsdämpfung insgesamt unterstützt.