Der Dax-Konzern Deutsche Telekom wächst trotz geopolitischer Spannungen und schwacher Konjunktur. Konzernchef Timotheus Höttges will am 1. April in Bonn die höchste Dividende der Firmengeschichte vorschlagen. Das US-Geschäft treibt das Wachstum, ergänzt durch ein neues KI-Rechenzentrum in München.
Deutsche Telekom zeigt sich unbeeindruckt von volatilen Energiepreisen und geopolitischen Herausforderungen. Der Bonner Konzern steigert seinen Cashflow und verlässt sich stark auf den US-Markt als Wachstumstreiber.
Am 1. April tritt Timotheus Höttges im Kongresszentrum im Bonner Bundesviertel vor die Aktionäre. Er will eine Dividende von einem Euro je Aktie beschließen lassen – die höchste in der Konzerngeschichte. Seit Jahresbeginn läuft zudem ein Aktienrückkaufprogramm.
Höttges wies zudem auf die Eröffnung eines Rechenzentrums für Künstliche Intelligenz in München hin, das in Kooperation mit dem US-Chipkonzern Nvidia entsteht. Bei entsprechender Nachfrage könne die Kapazität dort verdreifacht werden, kündigte er an.
Aktionäre könnten jedoch kritische Nachfragen stellen. Das vergangene Jahr verlief für Telekom-Anleger enttäuschend.