Bei Siemens plant der Umbau zur „One Tech Company“ unter CEO Roland Busch die mögliche Auflösung zweier zentraler Sparten, um die Komplexität zu reduzieren. Intern wächst die Anspannung, da Silos aufgebrochen und Kompetenzen zentralisiert werden. Ein Insider berichtete dem Handelsblatt von Nervosität unter Mitarbeitern.
In München wächst bei dem DAX-Konzern Siemens die Unruhe im Vorfeld des großen Umbaus. Der Vorstandschef Roland Busch treibt die Strategie „One Tech Company“ voran, die Struktur und Prozesse grundlegend verändert. Silos sollen aufgebrochen werden, und Kompetenzen in die Zentrale verlagert.
Nach Informationen des Handelsblatts aus Unternehmenskreisen sehen aktuelle Pläne einen gravierenden Einschnitt vor: Zwei zentrale Sparten könnten wegfallen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Komplexität des ehemaligen Mischkonzerns weiter zu verringern.
Die Neuordnung hat weitreichende Folgen für Führungspositionen – bis in den Vorstand hinein, wo sich die Machtverteilung ändern könnte. „Viele sind nervös“, sagte ein Insider.