Der Industrieanlagenbauer Festo plant den Abbau von rund 1300 Arbeitsplätzen in Deutschland. Gründe sind Marktveränderungen, Konkurrenz aus Asien und geopolitische Krisen. Das Unternehmen will weltweit 200 Millionen Euro jährlich einsparen.
Festo aus Esslingen kündigte an, Strukturen in Deutschland zu verschlanken, um ein globales Transformationsprogramm umzusetzen. Alle Produktionsstandorte sollen erhalten bleiben, wie Vorstandschef Thomas Böck betonte.
Die IG Metall kritisierte den Schritt scharf. Funktionär Max Czipf sagte, das Ausmaß habe alle eiskalt erwischt und schade dem Industriestandort.
Im Ausland werden ebenfalls Stellen abgebaut. Das Unternehmen und der Betriebsrat besprechen nun sozialverträgliche Lösungen.