Mahle-Chef droht mit Werksschließungen wegen Verbrennerverbots

Der Autozulieferer Mahle hat für 2025 leicht rückläufige Umsatz- und Ergebniszahlen gemeldet. Konzernchef Arnd Franz betonte Fortschritte im Krisenmanagement und auf dem Weg zu profitablen Wachstum. Er warnte jedoch vor massiven Konsequenzen, falls das Verbrennerverbot nicht zurückgenommen wird.

In Düsseldorf stellte Mahle-Chef Arnd Franz die Geschäfts-zahlen für das vergangene Jahr vor. Der Umsatz sank von 11,68 Milliarden Euro auf 11,26 Milliarden Euro, das Konzernergebnis fiel um neun Prozent auf 22 Millionen Euro. Trotz Belastungen durch Rückstellungen für Restrukturierungen schrieb das Unternehmen zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen.

Operativ verbesserte sich Mahle: Das bereinigte Ebit stieg von 347 auf 442 Millionen Euro, die operative Umsatzrendite von drei auf 3,9 Prozent. „Krisenmanagement bleibt oberste Priorität“, sagte Franz. Die Strategie mit Fokus auf Elektrifizierung, Thermomanagement und Verbrennungsmotoren funktioniere, und „Mahle ist auf dem Weg zu profitablem Wachstum.“

Franz kritisierte das geplante Verbrennerverbot scharf. Ohne Rücknahme drohten massive Konsequenzen wie Werksschließungen. Das Langfristziel einer Umsatzrendite von sieben Prozent liegt noch fern.

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