Porsche-Verkaufszahlen sinken um 15 Prozent im ersten Quartal

Porsche hat im ersten Quartal 2026 weltweit 60.991 Fahrzeuge verkauft, 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Unternehmen nennt Marktschwäche in China und Nordamerika sowie eigene Modellfehler als Gründe. Hoffnung besteht nun auf den vollelektrischen Cayenne.

Porsche AG teilte am Freitag in Stuttgart mit, dass der Absatz im ersten Quartal 2026 bei 60.991 Fahrzeugen lag. Das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Als Hauptgründe nennt das Unternehmen die anhaltend schwierige Marktlage in China und Nordamerika. Hinzu kommen interne Fehler in der Modellpolitik, insbesondere das Produktionsende der Modelle Cayman und Boxster.

Diese Mittelklasse-Sportwagen sollten ursprünglich nur noch als reine Elektrofahrzeuge fortgeführt werden. Eine Verzögerung der gemeinsamen Fertigungsplattform mit Audi führte jedoch dazu, dass Porsche derzeit weder Verbrenner- noch E-Versionen anbietet und somit eine Lücke im Einstiegssegment hat. Dies wird der verfehlten Elektrostrategie des ehemaligen Chefs Oliver Blume zugeschrieben.

Vertriebsvorstand Matthias Becker betonte: „Der Konzernabsatz zwischen Januar und März liege im Bereich der Erwartungen. Der Fokus in den kommenden Monaten liegt nun auf der Markteinführung des vollelektrischen Cayenne.“ Erste Auslieferungen sind ab Sommer geplant.

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