Die Deutsche Telekom setzt weiter auf ihr altes Kupfernetz zur Digitalisierung Deutschlands. In einem Kellerlabor aus dem Jahr 1949 in Darmstadt stellte Manager Clemens Sieben die Pläne vor und betonte die Leistungsfähigkeit der bestehenden Infrastruktur.
Die Deutsche Telekom lud kürzlich zu einer Präsentation in ein historisches Labor im Westen Darmstadts ein. Dort hängen noch die alten Kabel in gelb, rot und grün von der Decke, während Manager Clemens Sieben die Vorteile des Kupfernetzes hervorhob.
Sieben, zuständig für die Kundenqualität der Breitbandtechnologien, sagte: „Glasfaser ist die beste Technologie. Aber das bestehende Kupfernetz der Telekom leistet gute Dienste, wir sollten es nicht ohne Not abschalten.“ Er sieht darin eine praktikable Lösung für den Übergang.
Kritiker werfen dem Konzern vor, damit den digitalen Rückstand Deutschlands zu konservieren. Widerstand gegen die Pläne wächst inzwischen auch in Berlin.