Die Deutsche Bahn soll sich laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung nach nur drei Monaten von ihrer Finanzvorständin Karin Dohm trennen. Die Abberufung wurde auf einer Sitzung des Aufsichtsrats im März beschlossen. Dohm hatte zahlreiche interne Konflikte ausgelöst.
Die Deutsche Bahn trennt sich einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge nach nur drei Monaten von Finanzvorständin Karin Dohm. Die Abberufung soll auf einer Sitzung des Aufsichtsrats im März beschlossen werden, wobei die Entscheidung bereits feststeht. Dohm, die erst Anfang Dezember ihre Position angetreten hatte, war zuvor Finanzchefin bei der Baumarktkette Hornbach.
Laut dem SZ-Bericht hat Dohm als Finanzvorständin zahlreiche Menschen gegen sich aufgebracht, darunter Politiker und Arbeitnehmervertreter. Sie soll sich wiederholt mit anderen Führungskräften über Kleinigkeiten angelegt haben. Bahnchefin Evelyn Palla habe daraufhin eingegriffen und die Reißleine gezogen. Die Deutsche Bahn äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Thema.
Dieser Schritt erfolgt im Kontext von Umstrukturierungen bei der Bahn, bei denen Bahnchefin Palla den Konzern umbaut. Dohm war Teil des Vorstands, der kürzlich Veränderungen unterworfen wurde.