Das Münchner Familienunternehmen Giesecke+Devrient hat 2025 einen Rekordumsatz von 3,2 Milliarden Euro erzielt und den höchsten Auftragseingang in seiner 174-jährigen Geschichte mit mehr als 3,6 Milliarden Euro verbucht. Geschäftsführer Ralf Wintergerst betonte Fortschritte in allen Bereichen. Das Unternehmen profitiert von der globalen Nachfrage nach sicheren Technologien.
Giesecke+Devrient hat in 2025 seinen Umsatz auf 3,2 Milliarden Euro gesteigert, einen neuen Höchstwert in der 174-jährigen Firmengeschichte. Zum 31. Dezember stammten offene Bestellungen aus mehr als 3,6 Milliarden Euro Auftragseingang, dem bisher höchsten Wert.
Ralf Wintergerst, Vorsitzender der Geschäftsführung, sagte dem Handelsblatt: „Wir haben in nahezu allen Bereichen richtig gute Fortschritte gemacht.“ Er führte den Erfolg auf weltweite Unsicherheiten zurück: „Die Welt ist kein sicherer Ort – und das wird jetzt allen bewusst.“ Wintergerst beschreibt das Kerngeschäft als „Security Tech“.
Ursprünglich auf fälschungssichere Banknoten spezialisiert, erweiterte sich das Unternehmen auf sichere Geldkarten und nun digitale Finanztransaktionen sowie automatisierte Zugangskontrollen. Kunden weltweit greifen in Zeiten globaler Konflikte verstärkt zu diesen verlässlichen Lösungen zu.