Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal einen Nettogewinn von 1,9 Milliarden Euro erzielt, rund acht Prozent mehr als im Vorjahr und über den Erwartungen der Analysten. Konzernchef Christian Sewing lobte den Start in die neue Strategiephase. Die Aktie fiel dennoch um mehr als zwei Prozent.
Die Deutsche Bank teilte in Frankfurt mit, dass sie im ersten Quartal besser als erwartet abgeschnitten hat. Der Nettogewinn belief sich auf 1,9 Milliarden Euro, während Analysten durchschnittlich 1,77 Milliarden Euro prognostiziert hatten. Besonders das Privatkundengeschäft trug stark zum Ergebnis bei.
Konzernchef Christian Sewing bezeichnete das Ergebnis als „ein sehr guter Start in die nächste Phase unserer Strategie“. Es unterstreiche den Anspruch der Bank, „der europäische Champion im Bankgeschäft zu werden“. Das Management hält trotz Krisen an seinen Prognosen fest und strebt bis 2028 eine Rendite von mehr als 13 Prozent an.
Trotz des starken Gewinns zählte die Deutsche-Bank-Aktie zu den Verlierern im DAX und fiel um mehr als zwei Prozent. Grund dafür sind zwei Schwachpunkte: Die Risikokosten waren höher als erwartet, und die harte Kernkapitalquote (CET1) sank unerwartet auf 13,8 Prozent von 14,2 Prozent Ende 2025.