Entwickler von Dispatch äußern sich zu Invisigals längerer Screentime

Die Entwickler von AdHoc Studio haben erklärt, warum Invisigal in ihrem Superheldenspiel Dispatch prominenter vertreten ist als Blonde Blazer, ungeachtet der Romanzen-Entscheidungen des Spielers. Mitgründer Nick Herman erklärte gegenüber Mothership, dass der Unterschied auf die Struktur der Geschichte und die Authentizität der Charaktere zurückzuführen sei und nicht auf Bevorzugung. Die Klarstellung ist eine Reaktion auf Fan-Debatten über eine vermeintliche Voreingenommenheit.

In Dispatch, der Superhelden-Arbeitsplatzkomödie von AdHoc, verfolgt der Protagonist Robert Robertson III Romanzen mit entweder Blonde Blazer, einer anständigen Superheldin, oder Invisigal, einer gepeinigten Ex-Schurkin. Spieler bemerkten, dass Invisigal wesentlich mehr Screentime und Interaktionen erhält, selbst wenn man sich für Blonde Blazer entscheidet. AdHoc-Mitgründer Nick Herman äußerte sich dazu in einem Interview mit Mothership und erklärte, dass dies aus der Kernstruktur des Spiels resultiere und nicht aus einer Bevorzugung einer Figur gegenüber der anderen. Invisigal schließt sich Roberts Team auf Missionen an, während Blonde Blazer weniger involviert bleibt und nur gelegentlich vorbeischaut. Herman hob eine Tanzszene hervor, in der die Reaktionen der Charaktere je nach Persönlichkeit unterschiedlich ausfallen. „Wir treffen schauspielerische Entscheidungen für diese digitalen Puppen, die dem entsprechen, für wen wir sie halten“, sagte er. „Invisigal ist jemand, der, wenn er sehen würde, wie die Person, nach der er sich sehnt, mit jemand anderem tanzt, verärgert wäre, und das würde man ihr im Gesicht ansehen. Blonde Blazer... hat sich irgendwie schon damit abgefunden, wie die Dinge laufen.“ Er betonte, dass dies eine authentische Entwicklung widerspiegele und keine Voreingenommenheit der Entwickler. Fans hatten eine Bevorzugung unterstellt, etwa wegen Szenen wie Invisigals Kuss gegen Ende des Spiels, bei dem sie ihre Unsichtbarkeitskräfte einsetzt, was als erzwungene Prominenz interpretiert wurde. Herman stellte klar, dass es keine Absicht gegeben habe, Invisigal als zweite Protagonistin zu positionieren. „Es gab keinen Plan, Invisigal zu einer zweiten Protagonistin zu machen. In der ersten Staffel dreht sich die Geschichte eigentlich darum, dass Robert seine eigene Erlösung sucht“, erklärte er. Während er potenzielle zukünftige Staffeln andeutete, hat AdHoc noch keine Details zu Erweiterungen veröffentlicht.

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