Eine im Auftrag von PFA, Mobilians, Sesam und Avere erstellte Studie von Roland Berger beleuchtet die Auswirkungen europäischer Standards und französischer Steuern auf den Automobilsektor. Der Durchschnittspreis für einen Neuwagen stieg zwischen 2019 und 2025 um 34 %, während die Verkaufszahlen um 27 % zurückgingen.
Die am 21. Juli 2026 veröffentlichte Studie zielt darauf ab, die Vorstellung zu widerlegen, dass der Preisanstieg ausschließlich auf die Margen der Hersteller zurückzuführen sei. Die vier Berufsverbände beauftragten das Unternehmen damit, die Ursachen für den Marktrückgang zu analysieren.
Der durchschnittliche Autopreis stieg von 21.811 Euro im Jahr 2019 auf 29.370 Euro im Jahr 2025. Gleichzeitig sanken die Verkäufe von Neufahrzeugen von 2,2 Millionen auf 1,6 Millionen Einheiten.
Die Autoren beschreiben die Situation als eine „doppelte Belastung“ für Hersteller und Verbraucher aufgrund der kombinierten gesetzlichen Auflagen.