Kenyas Minister für Informations- und Kommunikationstechnologie, William Kabogo, erklärte vor dem Senat, dass X innerhalb von drei Monaten Büros im Land eröffnen müsse, um seine vorläufigen Betriebsgenehmigungen zu behalten.
Die Ankündigung erfolgte am 13. Mai während eines Auftritts von Kabogo vor dem Senat. Er sagte, die Lizenzen seien unter der Bedingung erteilt worden, dass die Plattform eine lokale Niederlassung einrichte.
Kabogo erklärte den Gesetzgebern, dass diese Anforderung Teil umfassenderer Bemühungen sei, globale Plattformen für schädliche Inhalte zur Rechenschaft zu ziehen und Kinder zu schützen. Er fügte hinzu, dass die Unterhaltung von Büros in Kenia es den Behörden ermöglichen würde, lokale Gesetze direkt durchzusetzen.
Die Kommunikationsbehörde habe zudem Befugnisse erhalten, Plattformen zu sperren, die gegen Vorschriften verstoßen, so Kabogo, der TikTok, Meta und X als Beispiele für bereits geprüfte Plattformen nannte.
Dieser Schritt folgt auf einen Bericht des Media Council of Kenya, der zeigt, dass sich 39 Prozent der Kenianer inzwischen für Nachrichten auf soziale Medien verlassen, mehr als auf jede andere Quelle.